meinem Stenermannskalender haben. Sie läßt mit wirklich grüßen, ſagſt Du, d. h. ſie ſendet Dich m ihrer Botſchaft? Mit Tau und Takel bin ich der Ihrih und werde klar die See halten.“
Aber während Raſch auf ſolche Art ſeinen Gedanke freien Lauf ließ, fiel ſein Blick zufällig auf Netta, d hinter Holtmanns Rücken ihm ſchalkhaft mit der Ham drohte, und nun verſtummte er auf einmal, verlegen, bei nahe beſchämt über ein Geſchwätze, das Netta nothwer dig minder vortheilhafte Gedanken über alle ſeine Wer ſprechungen von Treue und Ergebenheit einflößen mußte
„Ich glaube, Du braſſeſt zurück, Raſch,“ ſchaile Holtmann.
Raſch fand jedoch hierin nichts Spaßhaftes, ſonden ſah ernſthaft aus.
„Sprich, Vater Held,“ erinnerte er ſtatt deſſen mi geſenkter Stirne,„und laß mich hören, was Du zu ſagen haſt. Befiehlt das Fräulein etwas?“
Er warf inzwiſchen einen verſtohlenen Blick au Netta, als wollte er noch einmal ſehen, was ſie mög⸗ licherweiſe von ihm denken könune.
„Das Fräulein wünſcht Dich zu ſehen, weil ſie etwas Wichtiges mit Dir zu ſprechen hat.“ 3
Netta, welche die Verlegenheit ſah, worein Naſe verſetzt war, konnte mit ihrer heiteren Laune nicht umhin, den Mund ein wenig zu verziehen.
„Nun, Raſch,“ ſagte ſie,„was antworteſt Du?
„Antworte Du ſelbſt für mich, Netta, ich ſtelle nih unter Dein Kommando.“
„Dann gehorchſt Du ſogleich dem Befehl des Fräu⸗ leins, oder was meinſt Du, Holtmann? muß nicht Naſc dem Wunſch des Fräuleins nachkommen?“
„Tauſend Granaten, freilich muß er das.“ 3
„Topp alſo, Vater Held, ich folge, und wenn ich
Haperei erleiden müßte. Aber ich ſehe Nichts, was uns verhindern könnte, heute Nachmittag den Thiergarten zu


