rock daſtand, und dieß fiel ihm erſt jetzt ein, wo er gleicher Zeit ſich überzeugte, daß es zu ſpät war, 1 zu wechſeln. Ungewiß, was er thun ſollte, drückte er ſ ſeitwärts an die Thüre, ſo nahe als möglich.
Jetzt wurde ſie geöffnet und er machte eine heſtit Bewegung, um den Eintretenden auf die Seite zu wit fen und ſich einen Ausweg zu bahnen; aber er ſpün daß eine eiſenfeſte, ſtarke Hand ihn am Kragen faßte.
„Ein Dieb!“ rief der Mann in demſelben Auge blick.„Kommt her, ein Dieb!“
Dieſer Ausruf erſchreckte Raſch im höchſten Grt und ſeine Arme ſanken ohnmächtig auf die Seite. 6 wimmelte vor ſeinen Augen und er ſah, wie einige Pe ſonen herbei eilten, wovon die eine in Huſarenuniſen und die andere Netta war.
Raſch wünſchte ſich weit hinweg und verfluchte i Stillen ſeine Dummheit, ſich auf dieſe Art in ein Schlinge fangen zu laſſen.
Sein Verdruß ſteigerte ſich noch, als er zu ſein Ueberraſchung bemerkte, daß Netta ihn nur auslachte
Dieß alles ereignete ſich in weit kürzerer Zeit, äls wir brauchten, um es zu erzählen.
„Wer ſind Sie? was machen Sie hier?“ fragte de Mann, der ihn am Kragen hielt.„Sie haben meinen Nachtrock geſtohlen.“
Raſch war von der Anklage wegen Diebſtahl dere maßen zu Boden geſchlagen, daß er gänzlich allen Nul verlor; aber als die Anſchuldigung ſich wiederholte, elho er ſein Geſicht, um ſeinem Angreifer dreiſt in die Augen zu ſehen und offen zu erklären, wie alles zugegangen ſi
Indeß ſah er ſich jetzt zu ſeiner nicht geringen Uebe
raſchung ſeinem Freund Holtmann Angeſicht von Augt ſicht gegenüber.
„Biſt Du's, Kamerad?“ ſagte er verwundert un beinahe beſchämt über ſeine Entdeckung.
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