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Eroberung, die er gemacht hatte; er beſchloß, ſobald er Holtmann träfe, ihm ſeinen neuen unerhörten Erfolg zu erzählen.
Glücklich in ſeinen Gedanken, ließ er ſich auf dem Sopha nieder, um nach dem beſchwerlichen Spaziergang in guter Ruhe Athem zu ſchöpfen. 8
Die Stiefel hatte er in eine Ecke geſtellt, dagegen ein Paar Pantoffel angezogen und ſich in den Schlafrock gehüllt. Mit der ganzen Ruhe und Selbſtzufriedenheit
ſi eines Muſelmannes erwartete er alſo die Wiederkehr Nettas, der rothwangigen Netta. Eine Minute verging
jedoch um die andere und eine Viertelſtunde fügte ſich endlich zu der andern, ohne daß ſie was von ſich hören ließ. Dieß beunruhigte ihn zwar ein wenig, aber über⸗ zeugt von ſeiner Unwiderſtehlichkeit und dem Eindruck, den er auf ſie gemacht zu haben glaubte, gab er bald allen Kummer deßhalb auf. Nichts deſtoweniger näherte er ſich der verſchloſſenen Thüre, um zu lauſchen, ob er
nicht draußen etwas hören könnte. Bald vernahm er
auch das Getöne einiger leichten Tritte, ſowie klingender Becher oder Gläſer.
„Das iſt ſie,“ dachte er,„der Schelm will mich mit einem guten Gläschen traktiren.“
Bald jedoch veränderte ſich ſein Geſicht.
„Was will das heißen?“ brummte er vor ſich hin, als er im nächſten Augenblick hörte, daß ein Paar Männer hereintraten und mit einander ſprachen. Inſtinktmäßig griff er nach ſeinen Stiefeln und ſtellte ſich ſeitwärts von der Thüre, um ſogleich hinaus zu ſtürzen, im Fall er entdeckt werden ſollte.
„Die argliſtige Netta,“ murmelte er;„ſollte ſie mich
betrogen haben?“
Der Angſtſchweiß rann von ſeiner Stirne und zwar um ſo mehr, als er jetzt deutlich hörte, wie jemand ſich der Thüre näherte, bei welcher er ſtand.
Er hatte vergeſſen, daß er in Pantoffeln und Nacht⸗


