Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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Und wenn auch wir eigentlich nicht wiſſen, was er damit meinte, ſo ſchien Netta ein weit beſſeres Auf⸗ faſſungstalent zu haben, denn ſie lächelte und nickte, während ſie ins innere Zimmer auf die Seite deutete, wo Holtmann ſchnarchte; ſodann erhob ſie die Hand und lehnte mit geſchloſſenen Augen ihren Kopf hinein, womit ſie vermuthlich ausdrücken wollte, daß der Mann ſchlafe.

Jetzt gab unſer Seemann ſeinerſeits zu erkennen, daß er ſie verſtehe; ſodann zeigte er eine leere Kaffee⸗ taſſe und betrachtete ſie mit einer ſo bittenden Miene, daß ſein Wunſch ſehr leicht zu denten war.

Netta lachte.

Er zog hierauf eine Uhr hervor und zeigte ſie ihr.

Sie nickte.

Er rechnete mit den Fingern bis halb acht.

Sie ſchüttelte den Kopf.

Er zählte anf acht.

Sie machte wieder eine verneinende Geberde.

Er legte die eine Hand aufs Herz und die andere auf die Kaffeetaſſe.

Sie fuhr nichts deſto weniger fort, unter ſchalkhaften Geberden, dieſelbe abſchlägige Bewegung zu machen.

Er faltete bittend die Hände.

Sie blieb gleich unbeweglich, während ſie in die Kammer hinein auf ihren Mann deutete und zu verſtehen gab, daß er noch ſchlafe.

Mit verdrießlicher Miene verließ der Seemann das Fenſter, kam aber bald darauf zurück und zeigte ihr einen ſehr ſchönen Shawl, den er aus Neu⸗Dork mitge⸗ bracht hatte.

Netta lächelte.

Den Shayl in der einen Hand haltend, zeigte er mit der andern auf die Kaffeetaſſe.

Netta nickte.

Er begann darauf von Neuem zuerſt auf halb acht zus zählen... ſie ſchüttelte den Kopf... dann auf