Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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So ſagen Sie mir ganz aufrichtig, ob es Ihn

mißfällt, daß ich, ſeit ich in das Haus Ihnen gegenült gezogen bin, ſo oft am Fenſter ſitze?

Wie ſoll mir das mißfallen? Sie haben ja voll 5

Recht dazu.

Es handelt ſich nicht darum; die Frage iſt die ob es Ihnen mißfällt.

Nein, Herr Paul, das nicht.

Aber damit iſt es noch nicht genug ich be trachte Sie auch unaufhörlich. Beläſtigt Sie das, mer Fränlein, ſo haben Sie die Güte, es friſch weg zu ſt gen. Ich bin auf das Schlimmſte gefaßt.

Gewiß nicht, Herr Paul, ich kann nicht einſehen warum mich das beläſtigen ſollte.

Gleichviel, Sie erlauben mir alſo, daß ich fortwährend wie bisher betrachten darf? Sie antworte nicht.

Ich ſage. 4

Ich ſage... fahren Sie fort... fahren G Haben Sie Dank, mein Fräulein... aber udh

ſamkeit oft an Sie denke. Darf ich alſo damit fäl⸗ fahren?

Es wurde Jaquetten wunderlich zu Muth, ſie wußtt nicht, was ſie antworten ſollte.

Ach, mein Herr, ſagte ſie endlich,Sie halten ja z wahres Examen mit mir. Was wollen Sie wohl, d ich Ihnen auf das antworten ſoll?

Was Sie wollen, mein Fräulein. Sie haben ellt geſagt, daß eine Frage frei ſei.

Und die Antwort...

Sie iſt anch frei.

Wenn dieß ſo iſt, ſo antworte ich Ihnen beſtimmt⸗ Nein.