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Jaquette that ihrem Pferde Einhalt, nicht aus Mü⸗ digkeit, ſondern um ruhiger die Gedanken ſammeln zu können, die ſie beſchäftigten.
„Befehlen Sie, daß wir umkehren?“ fragte Held.
„Warum das? mein gewöhnlicher Spazierritt geht bis an die Gitterthore von Haga, zuweilen auch etwas weiter.“ 4 1
Held ſchwieg und der Ritt wurde fortgeſetzt.
„Kennſt Du,“ begann Jaquette nach einer kurzen Pauſe wieder,„den alten Brauner, der vor einiger Zeit das Haus uns gegenüber kaufte?“
„Nein, gnädiges Fräulein.“
„Du weißt auch ſonſt nichts von ihm... ſeinem Ruf, ſeinem Charakter? Ob er ein braver und zuverläſ⸗ ſiger Mann iſt, oder...“
„Ich habe nie ein Wort von ihm gehört, Fräulein.“
„Kennſt Du vielleicht auch den Kapitän Roman nicht, der in demſelben Hauſe wohnt?“
„Nein.“
Jaquette verſank in Gedanken und man paſſirte in⸗ zwiſchen durch das Nordzollthor auf die Landſtraße hinaus.
„Haſt Du zufällig einmal von einem Frauenzimmer gehört, das die ſchwarze Charlotte heißen ſoll?“
„Ei der Tauſend, mein Fräulein, nie.“
Held begann, Jaquette anzuſtieren, denn er wunderte ſich höchlich über ihre, wie es ihm ſchien, höchſt ſonder⸗ bare Fragen.
Noch eine Frage, alter Freund. Haſt Du auch fuunne von einem Manne gehört, der ſich Löwe nennen oll?
„Nicht das Geringſte.. platterdings nichts. Das iſt ja ein gewöhnlicher Hundename, mein Fränlein.“ Aber Jaquette ſchenkte der Bemerkung Helds keine Aufmerkſamkeit, ſondern fuhr fort, bei ſich ſelbſt zu über⸗ legen und dazwiſchen hinein die eine oder die andere


