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kam dabei in ihr Halstuch, das ſich löste und allein in ſeiner Fauſt blieb. Ein neuer Aerger verzog ſein Ge⸗ ſicht und er warf das Halstuch auf den Boden. Als es fiel, hörte er etwas Hartes klingen, und er ſah einen Goldring auf den Boden rollen und zu ſeinen Füßen ſich legen.
Der Ring gehörte Mathilde. Es war derſelbe, den ſie von ihrer Mutter erhalten hatte, und ſeit ihrem Einzug in Kellners Hauſe pflegte ſie ihn an einer unter dem Kleid verborgenen Schnur um den Hals zu tragen.
Gourville hatte die Schnur zerriſſen und der Ring war mit dem Halstuch gefallen. Als er ihn bemerkte, war 8 bei ihm eine ganz natürliche Regung, daß er ihn aufhob.
Kaum war jedoch ſein Blick auf denſelben gefallen, als auch ſchon eine neue Regung der Verwunderung ſich in ſeinem lebhaften Geſichte ſpiegelte.
„Du ſagſt, ich hätte den Diebſtahl hier begangen,“ ſprach er.
„Ich habe es geſagt.“
Mathilde verließ ihren Platz an Gabrielens Seite nicht. 3.
„⸗eißt Dn, was ich dagegen Dir anvertrauen kann?“
„Nein.“-
„Daß Du dieſen Ring geſtohlen haſt.“
„Daß Wan el zeioßlen baſt
„Wie ich ſage.“
„Ich habe ihn von meiner Mutter bekommen.“ „Du lügſt. Du haſt ihn geſtohlen. Und weißt Du auch wem?“
„Wem?“
„Mir. Ich kann es beweiſen und zwar mit mehr als einem Zeugen.“
„Du?“
„Willſt Dn ohne allen Lärm dieſes Zimmer ver⸗ laſſen?“


