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gedenke, weßhalb er, um vor ihm anzulangen, ſich mög⸗ lichſt beeilte.
Als er die Veränderung ſah, die bei ſeinem Eintre⸗ ten bei Gabriele vor ſich ging, wurde er in ſeiner Ver⸗ muthung noch mehr beſtärkt.
„Der Graf dürfte auch bald hier ſein,“ begann Gourville wieder,„aber inzwiſchen will ich die Zeit be⸗ nützen und etwas ausſprechen, was mir lange auf dem Herzen gelegen hat. Sie hören mich doch, Madame?“
„Ich höre Sie,“ ſtammelte Gabriele, vermochte aber ihre Stellung nicht länger beizubehalten, ſondern ſank auf einen neben ihg ſtehenden Emma.
Gourville beträchtete ſie eine kurze Weile unter tie⸗ fem Schweigen.
„Sie ſind unglücklich, Madame,“ ſagte er dann.
„Schonung,“ bat ſie,„Schonung, mein Herr.“
Es fiel Gabriele nicht ein, ſich darüber zu verwun⸗ dern, daß Gourville ſie kannte, vom erſten Augenblick ihres Zuſammentreffens an hatte ſie es bereits als aus⸗ gemacht angenommen, daß Gourville ſie durchſchaut habe. Dies ſchien ihr ſo natürlich, daß ſie nicht einmal daran dachte, die Urſache zu unterſuchen, warum ſie es glaubte.
„Unglückliche Umſtände oder der Zufall... dieſer mächtige Gott, der unſere Schickſale beherrſcht... haben Fi in die Hände Ihres gegenwärtigen Mannes gewor⸗ en.
„Mein Herr...“
„Sie beſitzen kein Mittel, Madame, ſich gegen das zu ſchützen, was ich ſage. Schon ehe Sie daran dachten, Kellner zu heirathen, liebten Sie den Grafen Frank.“
„Ah... „Sie wiſſen, daß ich Sie zweimal vor einer Ueber⸗ raſchung durch Ihren Mann gerettet habe. Glauben Sie wohl, daß ich immer über Sie werde wachen können?“ Gabrielens Gedanken verwirrten ſich, je mehr ſie ihn hörte..


