Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
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zurückgezogen und findet jetzt ſeine Freude an der Thä⸗ tigkeit ſeines Sohnes. Stellau Kellner dagegen...“

„Ihn kenne ich wohl, Brauner, er war mein Vater.“

„Dann bleibt nur noch der Inde Abraham übrig, und von ihm hat man alles geſagt, wenn man⸗ ſagt, daß er der größte Wucherer des Reiches iſt“

Paul hörte nicht mehr auf den Alten. Er hatte etwas erfahren, was ihn zu beunruhigen ſchien.

Ohne daran zu denken, begab er ſich nichts deſto⸗ weniger wieder aus Fenſter.

Ihm gegenüber ſaß Jaquette jetzt an einem Stick⸗ rahmen und ſtickte in Gold und Perlen.

Noch glühten ihre Wangen.

Im Ladenfenſter lächelte Fanny ihm entgegen.

„Soll der Wagen vorfahren?“ fragte Brauner.

Paul antwortete nicht.

Roman, der im Anfang ihres Geſprächs Pauls Leb⸗ haftigkeit einen Hemmſchuh anlegen zu müſſen geglaubt hatte, verwunderte ſich höchlich über die Veränderung, die mit ſeiner Stimmung jetzt vorgegangen zu ſein ſchien.

Eine augenblickliche Pauſe entſtand, während welcher Romans und Brauners Augen ſich mit einem Ansdruck der Verwunderung begegneten, aber bald wandte Paul ſich wieder um.

„Ich glaube, Sie fragten mich, Brauner, ob der Wagen vorfahren ſolle. Was ſoll ich thun, Roman? Da wir jetzt die Papiere haben, wäre es vielleicht das Beſte, ſie ſogleich zu durchleſen, bevor ich andere Maß⸗ regeln ergreife, die ich möglicherweiſe ſpäter mißbilligen müßte.“

1„Gut geſprochen, Paul; ich billige dies... das iſt immer meine Anſicht geweſen.“

So ruhig Paul ſprach, ſo unruhig klopfte gleichwohl

ſein Herz.

„Laſſen Sie alſo wieder ausſpannen... warten Das Gewiſſen. II. 3