Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
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Sie ein wenig... hat Jack ſich noch nicht ſehen laſſen?

Aber es iſt wahr, Sie können ihn nicht kennen, lieber

Brauner; er iſt inzwiſchen in meinem Dienſt und Sie

können ihm, wenn er ſich meldet, die zwei Zimmer Ihnen

gegenüber anweiſen, ſo daß er ſeine Fenſter auf die Straße hinaus hat... dadurch wird ihm das Vergnü⸗ gen zu Theil, beſtändig ſeine ſchöne Fanny anſehen zu

können.“

„Es ſoll geſchehen.“

Brauner entfernte ſich und Paul warf noch einen Blick durch das Fenſter... ſeine Augen flammten dabei .. das Blut ſchwand aus ſeinen Wangen und eine Wolke ſchwebte über ſeine Stirne.

Was hatte er geſehen?

Eine ſchöne männliche Geſtalt an Jaquettens Seite.

Bald wandte er ſich mit einer heftigen Bewegung vom Fenſter ab und nahm an Romaus Seite Platz, um die Papiere zu durchſchauen. 8

Er ſchien ruhig; war er es auch?

Kaum hatte er jedoch Platz genommen und einen Blick auf die vor ihm liegenden Akten geworfen, ſo ſprang er wieder vom Tiſche auf.

Roman ſah ihn verwundert an.

„Nein, Roman,“ ſagte er,„heute nicht... nein, nein... ich bin heute nicht in der Stimmung, etwas zu thun... ich muß hinaus... es iſt mir unmöglich, hier zu bleiben... hier iſt es ſo ſchwül... hier iſt es ſo eng... ich will hinaus... hinaus... mein Herz klopft ſo heftig und in meiner Seele wimmelt, ich weiß ſelbſt nicht recht was... verzeihe mir.“

Dabei ſchob er mit Heftigkeit den Tiſch von ſich und ergriff eine Klingel.

Bei ihrem Ton trat Brauner wieder ein.

Laſſen Sie ſogleich ein Pferd ſatteln,“ befahl Paul.

Noch einmal warf er einen Blick durch das Fenſter.

Jaquette lächelte jetzt dem fremden Manne entgegen