Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
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tiefung, gleich als fürchtete er, es könnte noch etwas ver⸗ geſſen ſein oder verloren gehen.

Sobald ſie alle Papiere vor ſich auf dem Tiſch lie⸗ gen hatten, fügten ſie den herausgezogenen Pult wieder ein und ſtellten alles wieder in die alte Ordnung.

Kaum waren ſie damit fertig, als auch Branner wieder eintrat.

„Iſt der Wagen angeſpannt?“ fragte Paul, der glaubte, daß er jetzt hereinkomme, um ihn davon in Kenntniß zu ſetzen.

Während Branner die Frage beantwortete, warf Paul einen Blick durch das Fenſter über die Straße hinüber, um zu ſehen, ob die ſchöne Unbekannte ſich zeige, und er bemerkte zu ſeiner Freude, daß ſie ſich eben jetzt hinter der Gardine vorbeugte, aber ſchnell zurücktrat, als ſie ſich bemerkt ſah.

Brauners Antwort war inzwiſchen für ihn verloren gegangen.

„Wer wohnt in dem Hauſe gegenüber?“ fragte er jetzt Brauner.

General Roſenpalm.“

Paul zuckte zuſammen, als er den Namen hörte, und wandte ſich an Roman.

„Das iſtsja einer von denen, die mein Vater be⸗ zeichnet hat,“ ſagte er.

„Auf der Liſte ſteht kein General Roſenpalm, wohl aber ein Oberſt dieſes Namens; er iſt der dritte in der Reihe.“

Paul nahm die Liſte und ſchaute ſie durch. Sein Herz ſtand dabei ſtill. Er athmete kaum.

Halblaut las er:

„Graf Curt Strahl, Baron Krook, Oberſt Roſen⸗ palm, Großhändler Hermann Kellner, Herr Stellan Kell⸗ ner und der Jude Abraham.

„Richtig... mein Vater nannte auch ein Frauen⸗