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„Der ganze innere Theil dieſes Pultes läßt ſich ge⸗ wiß herausnehmen.“
Man verſuchte es auch ſogleich, aber es gelang nicht.
„Der Teufel ſolls holen,“ brummte Paul, deſſen Geduld nicht groß war. 4
„Fluche nicht,“ ermahnte Roman,„Du wirſt bald ſehen, daß es ohne Hülfe des Satans geht.“
RNoman hatte nämlich zwei kleine ſtählerne Nägel, einen auf jeder Seite des Aufſchlags, entdeckt und ver⸗ muthete, daß Federn unter denſelben verborgen ſein könnten.
Er hatte nicht Unrecht.
Als er auf die zwei ſtählernen Nägel drückte, gaben ſie nach, und als er in demſelben Angenblick an dem Pult zog, kam dieſer mit. 5
„Siehſt Du, Paul, ſiehſt Du? Nicht mit Gewalt, ſondern mit guten Worten und Geduld muß man ein ſo verworrenes Garn zu entwirren ſuchen.
Und als er dabei in die Vertiefung hinter dem Pult blickte, glaubte er zu entdecken, was er ſuchte.
„Papiere,“ rief Paul in dieſem Augenblick,„Pa⸗ piere!“ 3 Der Ruf klang Romans Ohren ſo lieblich, wie nach einer ſchweren Fahrt der Ruf Land am Bord erklingt.
„Gott ſei Dank,“ ſagte er, wir haben ſie alſo ge⸗ funden.“
Bald zogen ſie aus der Vertiefung einen Pack nach dem andern hervor; aber man konnte dabei leicht bemer⸗ ken, daß Roman, ſo ruhig er gewöhnlich ſchien, doch jetzt ſogar heftiger und eifriger war, als Paul ſelbſt, ob es nun daher kam, daß Pauls früher bewieſenes Intereſſe ſich etwas abgekühlt oder mit einem andern vermengt hatte, ſeit er die ſchöne Unbekannte geſehen, oder daß Roman ein größeres Intereſſe bei der Sache hatte, als er zeigen wollte. 3 Mit der größten Genauigkeit unterſuchte er die Ver⸗
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