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„Es unterliegt keinem Zweifel,“ ſagte Roman,„daß wir hier finden müſſen, was wir ſuchen.“
„Wie glücklich bin ich, Roman, daß ich Dich au meiner Seite habe,“ bemerkte Paul.„Du biſt die Ruhe und Beſonnenheit ſelbſt. Du handelſt, während ich phan⸗ taſire.“ 1
Roman antwortete nicht; er war bereits damit be⸗ ſchäftigt, die Laden zu unterſuchen.
In der einen fand man einige Bänder und Sterne, von denen man denken konnte, daß ſie zu einer Art von Ordensverbindung gehörten.
In der andern traf man verſchiedene Karten, worauf Deviſen allerlei Inhalts, wie auch verſchiedene fremde Zeichen und Figuren zu ſehen waren.
In der dritten lagen einige Masken, aber auf eine lächerliche und ſonderbare Art bemalt, beinahe wie wenn ſie tätowirt wären.
Jede Lade enthielt etwas, aber alles zuſammen war, wie es ſchien, von unbedeutendem oder geringem Werth, und ganz und gar nichts von dem, was ſie ſuchten.
„Sonderbar,“ bemerkte Paul;„es ſieht aus, als ob wir nichts finden ſollten.“
„Gib die Hoffnung nicht auf. Wir ſind jedenfalls dem Geheimniß auf der Spur, und ich glaube, daß es nicht mehr ſo ferne liegt. Ich bin überzeugt, daß ſich irgend eine verborgene Schublade hier vorfinden muß; laß uns nur unſre Nachforſchungen hier fortſetzen.“
Sie unterließen dieß auch nicht, aber ohne daß ir⸗ gend etwas ihre Verſuche aufmunterte.
Roman verlor inzwiſchen den Muth nicht. Die Hoffnung, ſagt man, iſt das letzte, was der Menſch ver⸗ liert, der Muth wetteifert mit der Hoffnung, um das letzte in der Seele eines Seemannes zu ſein.
„Sieh, Paul,“ ſagte er endlich,„ietzt errathe ich, wie das Ding zuſammenhängt.“
„Laß hören.“


