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Wimpern, dieſe Brauthimmel des warmen Herzens und reinen Gemüths, über ſeinem Inneren ruhten.
Plötzlich wurde er indeß aus ſeinen Träumereien
durch ein heftiges Gepolter oder Geraſſel geweckt, und zu gleicher Zeit rief Roman ihn beim Namen.
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„Komm her, Paul, ich habe es gefunden... ſieh
hier... ſieh hier.“
Roman hatte fortwährend die Wand nach allen Sei⸗ ten unterſucht. Dabei kam es ihm unglaublich vor, daß die Papiere eingemauert ſein ſollten, ſondern er dachte ſich, irgend ein geheimes Käſtchen oder Thürchen müſſe in der Wand ſein, wiewohl ſo genau eingepaßt, daß ein Ungeweihter es nicht leicht entdecken könnte. Er bemerkte auch, daß das Getäfel in Vierecke eingetheilt war, und daß jedes Viereck abwechſelnd ſich hob und ſenkte, ferner daß die Mitte jedes Vierecks eine gemalte Roſette hatte, in welcher ein Meſſingknopf ſich befand. Und ſeiner Ein⸗ gebung gehorchend, begann er jetzt auch auf die Roſetten zu drücken und daran zu ſchieben, jedoch ohne Erfolg. Von den Roſetten ſelbſt ging er bald zu den Meſſing⸗ knöpfen über, und er brauchte ſich nicht lange damit ab⸗ zugeben, bis er fühlte, daß einer von ihnen nachgab... Je mehr er nachgab, um ſo beharrlicher fuhr er fort daran zu drücken, und jetzt ſah er mit Frenden, wie eines der Vierecke des Getäfels ſich von den übrigen zu tren⸗ nen aufing und endlich raſſelnd niederfiel, wie die Klappe eines gewöhnlichen Schreibpults.
Außer ſich vor Vergnügen, rief er Paul.
Paul wandte ſich um und mit einem Freudenruf eilte auch er bin, um die Entdeckung zu betrachten, die Roman gemacht hatte.
Das Innere des in die Wand eingeſetzten Pultes war von ſchwarzem Ebenholz und die vielen kleinen Laden darin waren ſämmtlich mit Beſchlägen von vergol⸗ detem Silber verſehen, obſchon der Glanz in Folge des Alters jetzt nicht mehr beſonders lebhaft war.


