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in Zukunft alles erfahren. In der Wahl meiner Ver⸗ trauten muß ich vorſichtig ſein.“
„Wichtig nur für Dich, Paul?“
Als Roman dieſe Bemerkung machte, konnte er die Ueberraſchung nicht verbergen, die Pauls Aeußerung bei ihm hervorgerufen hatte.
Aber Paul ſchien nicht darauf zu achten, ſondern ſchritt nur noch haſtiger im Zimmer auf und ab.
„Apropos,“ begann er wieder,„ich habe eine ſchlaf⸗ loſe Nacht gehabt, Roman. Ich bin vielleicht zehn bis zwölf Stunden in dieſen Zimmern herumgewandert, ich habe jeden Gegenſtand geprüft... alle Tapeten unter⸗ ſucht... an jede Wand geklopft, und endlich, da ich nicht glaubte, daß ich die Länge der Wohnung und der einzelnen Zimmer durch Abſchreiten genau erfahren könnte, ſo habe ich ſie mit der Elle gemeſſen. Ich habe gefun⸗ den, daß alles mit den Angaben meines ſterbenden Vaters zuſammentrifft, und ich bin jetzt vollkommen überzeugt, daß ich hier innen die Papiere ſuchen muß, von denen er ſo eifrig ſprach. Ich habe bemerkt, daß die Mauern über⸗ all gleich dick ſind, mit Ausnahme dieſer da; Du wirſt es ſelbſt finden, wenn Du das Fenſter auf der Seite öffneſt und zuerſt den Abſtand vom Fenſterpfeiler bis zur Wand, ſodann die äußere Seite der Wand bis zur Decke abmiſſeſt... der Unterſchied iſt nicht unbedeutend.“
„Ich bin überzeugt, daß Du Recht haſt, und ſo wollen wir bald genug die Papiere bekommen. Willſt Du mir dieſen Auftrag überlaſſen, ſo werde ich und Brauner noch vor Abend die Mauer durchbrochen haben.
„Du verläßſt Dich alſo unbedingt auf Brauner?“
„Unbedingt.“
„Gut, ſo thue ich's auch.“
„Ich meine, Du ſagteſt, Du habeſt im Sinne aus⸗ zugehen... entſchuldige mich... aber wohin?“
„Wohin? Natürlich zu denjenigen, die mir mein Vater als Mitſpieler in dem noch ſo wenig aufgeklärten,


