Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

eilen und er blickte vom Boden auf. So unmerklich dieſe Bewegung war, ſo entging ſie dennoch Paul nicht, er erinnerte ſich jetzt, daß er nicht allein mit Roman war.

Iſt der Wagen angeſpannt? fragte er, zu Bran⸗ ner gewandt,ich gedenke, bald auszufahren.

Soll ichs beſtellen?

Ach ja. Seien Sie ſo gut, beſter Brauner; ſorgen Sie, daß alles in Ordnung kommt, ich wünſche, nicht lange da zu bleiben.

Brauner entfernte ſich, indem er noch in der Thüre einen Blick auf Paul warf.

Als Paul und Roman allein waren, ließ Paul in ſeinem Gange nach.

Ich glaube, ſagte er,daß wir uns auf den Al⸗ ten hier verlaſſen können, er ſieht redlich und gut aus. Es liegt etwas in ſeinen Augen, das mir ſagt, daß er uns liebt.

Zweifle nicht daran. Wenn ich nicht mit meiner eignen Ehre für die des Alten bürgen könnte, ſo würde ich ihn Dir nicht empfohlen haben, Paul, davon kannſt Du überzeugt ſein. Er hat auch den Auftrag, dieſes Haus zu kaufen und einzurichten, zu Deiner vollkommenen Zu⸗ friedenheit ausgeführt.

In Romans Vertheidigung des Alten lag ein ge⸗ wiſſer Vorwurf gegen Paul.

Laß Dich meine Frage nicht verdrießen, bemerkte dieſer.Meine Abſicht war nicht, ihn zu beleidigen, und noch weniger Dich..

Obſchon Paul und Roman von ſehr verſchiedenem Alter waren, ſo beſtand doch zwiſchen ihnen Vertrauen und Freundſchaft, ſo daß ſie ſich mit dem traulichen Du anredeten.

Du kennſt den wichtigen Auftrag, den mein Vater mir auf ſeinem Todtenbett ertheilte, und der mir weit wichtiger iſt, als Du noch weißt. Aber Du wirſt dies