Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
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Das wäre mir etwas Schönes... es iſt ein ver⸗ mummter... aber rathet, wenn ihr könnt...

Ein vermummter...

Ja, ein vermummter Ausländer,... ein vermumm⸗ ter Prinz oder Herzog, glaube ich. Er hat ſich mit der ganzen Stadt einen Spaß gemacht. Es iſt ein Engländer, der gerne Schwänke aufführt.

Was ſagſt Du, ein Prinz... ein Herzog... ein Engländer 2...

Aber Ihr dürft es Niemand ſagen... es ſoll ein Geheimniß bleiben.

Ei, glaubſt Du denn, wir werden herumſpringen und alles ausplaudern, wir?...

Genug, ein Gerücht glich dem andern, und da ſie ſich gegenſeitig kreuzten, ſo machten die abgeſchmack⸗ teſten, ſagenhafteſten Erzählungen die Runde durch die Hauptſtadt.

Der Tag des Auszugs kam endlich, und die allge⸗ meine Neugierde hatte ihre ganze Aufmerkſamkeit aufs munnderbare gerichtet, was man jetzt zu ſehen bekommen ollte.

Das Haus war in voller Bewegung. Die Mieth⸗ bewohner packten und ließen einen Wagen mit Effekten nach dem andern wegführen; allmählig leerte ſich auch das Haus, und der Wirth war endlich die einzige Per⸗ ſon, die ſich in den leeren Zimmern aufhielt, um den neuen Eigenthümer zu erwarten, und ihm die Schlüſſel zu übergeben. Aber es zeigte ſich niemand.

Unſchlüſſig, was er thun ſollte, ging er auf und ab, zog mitunter ſeine Uhr heraus, und betrachtete ſchweigend den langſam voranſchreitenden Zeiger.

Es wurde acht Uhr Abends, es wurde neun, es wurde bald auch zehn Uhr.

Die Magazine waren bereits verſchloſſen, und die Straßen leerten ſich. Der Wirth beſchloß jetzt, das Haus