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kührlich von ihren Plätzen auf und lauſchten auf das, was ſich vor der Thüre zutrug.
Sogar Mutter Jonſſon, von der man ſonſt glauben mußte, daß ſie ſich hier vollkommen zu Hauſe fühle, ſchien einen Augenblick durch dieſes eigenthümliche Ge⸗ töſe erſchreckt zu ſein.
Die Alte wollte ſich eben von ihrem Platze auf⸗ richten, als der gewaltſame Stoß erneuert wurde und ſie vor Angſt auf den Stuhl zurückſank.
Frank's Blut kochte bereits vor Aerger, und er eilte an die Thüre, um die Urſache zu unterſuchen; aber kaum hatte er einen Schritt über die Schwelle gethan, als er mit einem dumpfen Ruf zurück ſtürzte; er war von einem Meſſerſtich getroffen worden und wurde von mehren wilden wüthenden Banditengeſichtern ins Zimmer herein verfolgt. Einen Augenblick ſtand der Pfarrer vor Entſetzen verſteinert da, aber Ruhe und Muth ſtell⸗ ten ſich bald wieder bei ihm ein und mit ausgeſtreckter Hand ging er den Schurken entgegen, gleich als glaubte er, daß ſeine bloße Gegenwart Macht genug habe, die Wahnſinnigen in Schranken zu halten und zur Vernunft zu bringen, Bei den religiöſen Vorſtellungen, wovon er durchdrungen war, ſtrahlte auch ſein Geſicht von dem Muth eines edlen Herzens, obſchon ſeine Augenbrauen ſich in düſtere Nunzeln legten.
Die Banditen bemerkten ſeine Anweſenheit nicht ſo⸗ gleich, weil ſie ihre ganze Aufmerkſamkeit auf Frank ge⸗ heftet hielten, der ſich blutend zurückzog; aber kaum ge⸗ wahrten ſie das ernſte, von einem heiligen inneren Licht beſtrahlte Geſicht des Pfarrers, ſo entflohen ſie, wie von einem Blitzſchlag getroffen, jeder nach ſeiner Richtung.
Die Angreifer waren niemand anders als der Stier, der Fuchs und die übrigen, die von dem Beſuch der zwei Fremden in dem an die untere Hausflur grenzenden Seitenzimmer gehört und, des langen Wartens müde, angefangen hatten, gegen die Thüre zu puffen, um die


