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„Als Frau Weſſelius endlich ans Ziel ihrer Reiſe kam und aus dem Wagen ſtieg, war es bereits dunkel und der Kutſcher ſagte ihr, ſie ſolle ſich eine Treppe hin⸗ auf in das Haus begeben, wo ſie weitere Befehle erhal⸗ ten würde. Im Saal traf ſie eine, wie ſie zu entneh⸗ men glaubte, ältere Dame, aber maskirt. Ohne daß man ein Wort wechſelte, wurde ſie zu der Kranken hin⸗ ein geführt. Auch ſie war maskirt. Andere Perſonen, als dieſe, ſah ſie nicht... Alle Dienſtboten ſchienen abſichtlich entfernt worden zu ſein. Und ſo bald ſie ihre Schuldigkeit verrichtet hatte, wurde das Kind ihr über⸗ geben mit der Bitte, ſie ſolle es mit ſich nehmen bis in ein Haus auf dem Weg, wo ſie es abgeben müſſe. Sodann ging ſie in den Hof hinab, wo die Equipage und der Kutſcher ſie mit neuen Pferden erwartete. Während der ganzen Zeit hatte ſie nur einige wenige Worte geſprochen... nicht mehr als ſchlechterdings nothwendig waren... die Rückreiſe geſchah mit der⸗ ſelben Eile und auf dieſelbe Art. An einem Gitterthor kam ihr eine Bauernfrau entgegen, und der Kutſcher ſagte ihr, ſie ſolle dieſer das Kind geben. Als ſie in die Stadt zurück kam und der Kutſcher den Wagenſchlag öffnete, nahm er den Hut ab und ſchlug den Mantel⸗ kragen herunter... Sie erkannte jetzt denſelben Unbe⸗ kannten, der ſie vorher beſucht hatte. Er dankte ihr herzlich und bezahlte ſie reichlich.“ „Und das Kind, welchem Geſchlechte gehörte es an?“ „Es war ein Mädchen.“ „Und es wurde einer Bauernfrau in der Nähe des Gutes übergeben?“
„Ungefähr eine halbe Meile von demſelben, an einem Bauernhauſe.“
„Und Sie erinnern ſich nicht mehr an das Ausſehen
des Unbekannten, der Frau Weſſelius abholte?“ bi“Das i*ſt ſchwer nach ſo langer Zeit, und gleich⸗ wohl...“ 4


