Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Namen des Boten, wohin man ſie führen werde, auf keinerlei Weiſe zu erforſchen ſuchen wolle.

ellnd fie legte den Eid ab?

Frank folgte der Erzählung mit einer Aufmerkſam⸗ keit, die ſich in ſeinen unruhigen Blicken und ſeiner vor⸗ gebeugten Stellung abſpiegelte.

Sie that es mit der Hand auf der Bibel, ich hörte alles zuſammen, Wort für Wort.

Nun weiter.

Ewiger Gott, wie ſie da oben lärmen, unterbrach die Alte ihre Rede. Dies Haus iſt ein wahres Baby⸗ lon... hören Sie nur, Herr Pfarrer, hören Sie nur.

Laſſen Sie ſich dadurch nicht ſtören, fahren Sie fort, fahren Sie fort...

Wie Sie wollen, hochwürdiger Herr Paſtor. Nach⸗ dem der Eidſchwur vorüber war, unterrichtete er ſie, daß er nicht wiſſe, zu welcher Zeit man ihrer Hülfe bedürfen würde, daß ſie aber ſpäter einen Brief erhalten ſolle, das heißt einen Brief, ohne ein einziges Wort darin, worauf ſie ſich ſogleich ankleiden und an ihre Hausthüre hinab begeben müſſe; dort werde eine Equipage auf ſie warten, in welche ſie einſteigen müſſe, um dahin zu fah⸗ ren, wohin der Wagen gehe. Ungefähr einen Monat ſpäter erhielt ſie auch richtig einen ſolchen Brief, und als ſie vor das Haus hinab kam, fand ſie die verſprochene Cquipage und ſtieg ein, ohne zu wiſſen, wohin man ſie führen wolle. Bald bemerkte ſie jedoch, und das hat ſie mir ſelbſt erzählt, daß es über das Roßlager⸗Zollthor hinausging, denn ſie erkannte wieder Ingemarshof, Al⸗ bano, Frascati und auch Ahlkiſta; aber weiterhin war ſie nicht mehr zu Hauſe. Die Reiſe ging mit einer ganz unbeſchreiblichen Eilfertigkeit vor ſich, und jede Stunde wurden neue Pferde vorgeſpannt, die ſchon warteten. Während man die Pferde wechſelte, wollte ſie mit dem Kutſcher, dem einzigen Menſchen, der ſie begleitete, ſprechen; aber er benahm ſich ganz wie wenn er taub⸗