„Ach, ich verſtehe... aber das war ja ganz ein⸗ fach, Tante; er warf ſich ja ſelbſt in meine Hände, und nichts war natürlicher, als daß ich ihn dann den Ihrigen überlieferte, das Uebrige iſt Ihr Werk, denn Sie ſind auf den Einfall gekommen, daß ich ihn zu Madame Jonſſon führen ſollte... und dann weiß ich nicht, was Sie mit ihm gemacht haben.“
„Er iſt hier, denk Dir, hier im Hauſe...“
„Ah 12
„Ganz gewiß. Er iſt drunten im Zimmer und die Mutter Jonſſon bei ihm. Sie i*ſt ein vortreffliches und zuverläſſiges Weib, das darfſt Du glauben. Während ſie ihre geiſtlichen Lieder ableiert, hat ſie ihre Gedanken bei ſich. Es macht ihr Ehre, daß ſie ſich in ihrem Alter noch ſo nützlich zu machen ſucht... ſie iſt ein wahrer Schatz für uns, das muß ich ſagen...⸗
„Aber was will deun dieſer Graf, Tante? das kann ich nicht begreifen.“
„Das iſt ganz gleichgültig, mein Kind, aber jeden⸗ falls ſoll er bezahlen, was er wiſſen will, darauf kannſt Du Dich verlaſſen. Nimm jetzt inzwiſchen dieſe Ge⸗ ſchenke da, Du brauchſt Dich ihrer nicht zu ſchämen. Deinen Kamerädinnen wird der Mund nicht ſchlecht wäſſern; wenn ſie das alles ſehen— die Kette iſt vom
reinſten Gold und der Kragen...“
Madame Buchholz hielt die Kette noch in der Hand, als der Waldhahnenfuß aus dem Tanziaal herauskam.
„Siehſt Du,“ fuhr ſie auch gegen letztere fort, indem ſie die Kette in ihrer Hand ſchüttelte,„was für ein Ge⸗ ſchenk diejenigen erhalten, die artig und gehorſam ſind. Siehſt Du.. es lohnt ſich wohl der Mühe, daß man ſich in der Welt beliebt macht.“
„Geben Sie mir den Schlüſſel zur äußeren Thüre,“ bat der Walohahnenfuß, ohne auf Madame Buchholz Gerede zu achten,„geben Sie mir ihn.“
„Nun, das läßt ſich hören... da haſt Du ihn,
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