Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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„Gut Kameraden,“ antwortete er,„ich werde euch ſpäter meine Gedanken ausführlicher entwickeln. Seid überzengt, daß der Raub uns nicht entgehen wird; ich laſſe ihn nicht ans dem Auge. Ein Plan wälzt ſich in meinem Kopfe, ſeid nur darauf bedacht, daß ihr euch be⸗ reit haltet, es wird wohl nicht mehr lange anſtehen, ſo können wir Hand ans Werk legen.

Als der Löwe ſchloß, kehrte er ihnen den Rücken, um das Zimmer zu verlaſſen, aber kaum war er an die Thüre gekommen, als ein anderer Mann, noch lumpiger und ſchmutziger als die übrigen, mit ſolcher Haſt herein⸗ kam, daß er kaum athmen konnte.

Der Stier hatte ſich juſt zu dem Fuchs hingeneigt, um ihm zu bemerken, daß die Art und Weiſe des Löwen ihm noch weit despotiſcher und eigenmächtiger vorkomme, als bisher; er wurde indeß daran verhindert, weil der Neuangekommene ſeine Aufmerkſamkeit anzog.

Der Mann war ein längſt verabſchiedeter Artilleriſt und in das ſchon früher erwähnte Interimsmilitärver⸗ ſorgungshaus in der weſtlichen Hopfengartenſtraße auf⸗ genommen.

„Ich habe euch eine Nenigkeit zu erzählen,“ ſagte er, während ſeine Augen hin und her rollten. Als ich die Schifferkarlsgaſſe hinabging, ſah ich zwei Perſonen vor mir. Sie gingen hierher in das Haus herein, und ich ſah, daß die Thüre in der Hausflur da unten geöffnet wurde.“

„Weiter... weiter.“

„Was wollt ihr weiter?... Wenn ſie wieder ihres Wegs gehen, könnte man ihnen aufpaſſen... ſie waren wohl gekleidet und haben gewiß gelbe Vögel in der Taſche... im Dunkeln läßt ſich ja die Sache leicht abmachen.“.

Topp, Kamerad, topp.“

Der Löwe war an der Thüre ſtehen geblieben, um

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