Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Die Furcht des Herrn nimmt die Sünden weg, ſteht geſchrieben. Wer den Herrn fürchtet, habe ich auch ge⸗ leſen, der geht auf dem rechten Weg. Sagt nicht Hiob: Siehe die Furcht des Herrn iſt Weisheit, und Tobias ſpricht: Wir bekommen viel Gutes, wenn wir Gott fürchten; und Sirach erklärt, daß es demjenigen gut ge⸗ hen werde, der den Herrn fürchte. Und ferner ſteht in den heiligen Büchern zu leſen: der Herr thut, was die⸗ jenigen wünſchen, ſo ihn fürchten; ferner: die Furcht des Herrn iſt ein geſegneter Oelgarten, endlich die troſt⸗ reichen Worte nicht zu vergeſſen: der Herr ſegnet die⸗ jenigen, ſo ihn fürchten, groß und klein.—

Wir laſſen den Pfarrer und Frank einen Augen⸗ blick bei Mutter Jonſſon und wollen uns ſtatt deſſen eine Treppe hinaufbegeben, wo wir einige andere Bekannte wieder finden werden.

Links vom Schenkzimmer ſaßen der Löwe, der Stier und der Fuchs nebſt einigen andern Männern, wie auch Leue, des Fuchſes hochgeehrte Chehälfte. Im Zimmer rechts tanzte man zu einer ſchlecht geſtimmten Geige, die Damen beſtanden aus den Schülerinnen oder Pen⸗ ſionärinnen der Wirthin, die Herren aus ein Paar Ma⸗ troſen und andern, die dem Leichtſinn und Laſter ihre mühſam erworbene Baarſchaft zum Opfer brachten. In allen Ecken ſchwatzte, lachte und trank man.

Am Schenktiſch ſtanden der Waldhahnenfuß und die Wirthin.

„ Spiel eine Polka auf,“ rief eine Stimme im Tanz⸗ zimmer.