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Augenblick vorher hatte hinausſtürzen wollen, zum Him⸗ mel. Ein Stern funkelte zwiſchen den Wolken... ich erblickte darin einen neuen Wink vom Himmel, und Ruhe und Friede kehrten allmälig in meine Seele zurück.
„Am Morgen deſſelben Tags, wo meine Eltern kom⸗ men ſollten, ſprach mir meine Tante wieder von meinem Vetter vor und bat mich, den Wünſchen der Meinigen zu willfahren.
„Ich bedachte mich jetzt nicht lange, was ich ant⸗ worten ſollte, ſondern bekannte Alles.
„Es iſt mir umöglich, zu beſchreiben, welches Ent⸗ ſetzen und welcher Schrecken meine Tante ergriff, als ſie dies Bekenntniß hörte. Eine lange, lange Weile ver⸗ mochte fie keine Antwort zu finden und blieb todesblaß.
„Mein Bekenntniß kam wie eine Todesbotſchaft. Es ergriff ſie ſo tief, daß ich über ihren kalten Kummer beinahe meinen eigenen vergaß.
„Sie machte ſich Vorwürfe, daß ſie die Urſache meines Fehltrittes ſei, und ſie klagte ſich ſelbſt auf eine herzzerreißende Weiſe an. Sie bewies mir, wie unmög⸗ lich es für Theodor und mich ſei, unſern Fehler wie der gut machen zu wollen, da die beiderſeitigen Eltern ſich widerſetzten. Sie erklärte mir, daß mein Vater und meine Mutter die Nachricht von meiner Unehre nicht übe leben würden, daß die Sache um jeden Preis ver⸗ heimlicht und die Ehre der Familie, ihre eigene mit in⸗ begriffen, gerettet werden müßte.
„Als meine Eltern kamen, befolgte ich auch die Vorſchriften meiner Tante und machte eine fröhliche zu⸗
friedene Miene. Meine Tante erleichterte auch meine 7
Bemühungen, indem ſie auf meine Seite trat und von der Verbindung abrieth, auf die mein Vater ſo eifrig gedrungen hatte.
„Nach einigen Tagen verließen meine Eltern die 4
Stadt wieder und kurz darauf zog ich mit meiner Tante
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