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Kaum war jedoch Brandts Name über ſeine Lippen gekommen, ſo hörte er Brandt vom äußeren Zimmer her den ſeinigen rufen.
„Kellner! Kellner!“
Im Uebermaß ſeiner Freude eilte er nach der Thüre... aber dieſe öffnete ſich, ehe er ſie erreicht hatte... und Brandt eilte ihm entgegen.
„Ich habe ein Mittel gefunden, Dich zu retten,“ rief Brandt.
„Auch ich habe eines gefunden...“
„Du? Sollten wir denſelben Gedanken zugleich ge⸗ habt haben?“
„Laß Deine Anſicht hören; ich will die meinige nachher ſagen.“
„Du ſprichſt mit Deiner Frau... ihre Eltern ſind reich...“
Kellner trat einen Schritt zurück.
„Nie, mein Freund, nie. Zwiſchen ihr und mir er⸗ hebt ſich ein Vertrag wie eine unüberſteigliche Mauer... und im Uebrigen... nein, Brandt, ſprich nicht davon.“
Brandts Freude legte ſich bedeutend bei Kellners be⸗ ſtimmter Antwort.
„Nun wohl, Kellner, dann gibt es nur ein einziges Mittel.“
„Wenn es gut iſt, ſo iſt es auch genug.“
„Deine Stellung iſt ſchon lange verzweifelt geweſen. Benutze die Gelegenheit... laß in die Zeitungen ſetzen, daß ein abſcheulicher Einbruch bei Dir ſtattgefunden habe... und gib Dein Ceſſionsgeſuch ein. Das Un⸗ glück wird Dir Freunde ſchaffen... und ich garantire dafür, daß Deine Ceſſion ein honettes Ausſehen bekommen ſoll.“
Kellner ſchüttelte Brandts Hand; er war erſchüttert von dem bloſen Gedanken, zu dem Schritt genöthigt zu ſein, den dieſer vorſchlug.
„Du meinſt es gut mit mir,“ ſagte er;„aber ich Das Gewiſſen. I. 4


