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milie und die Entwürfe meiner eigenen Pläne... wo befinden ſie ſich jetzt?... vielleicht in der Gewalt meiner Feinde.
„Schreckliches Ereigniß, das drei ſolche Zeugen gegen mich aufgerufen hat.
„Kaum noch hochgeehrt... bald entehrt! Wie ſoll ich mein Angeſicht vor der Welt verbergen können?“
Hier hielt er inne, gleichſam ſeine eigene Frage überlegend.
„Wie?“ wiederholte er, indem er zuſammenfuhr, während eine wilde Flamme aus ſeinen Augen zu leuch⸗ ten begann und die Lippen ſich zu einem höhniſchen Lächeln verzogen.„Einfältiger Narr! fügte er dann hinzu, „auf meine Frage gibt es nur eine einzige Antwort.“
Seine Miene, die ſo eben noch ſo ſchnell gealtert zu haben ſchien, bekam wieder einen männlichen und entſchloſſenen Ausdruck, aus deſſen Hintergrund gleich⸗ wohl etwas Düſteres und Unheimliches hervorleuchtete.
„Wohlan denn, va banque!“ ſagte er dann mit einer Ironie, als ſcherzte er auf Koſten ſeines Lebens. „Schande und Verachtung ſollen mich niemals lebendig treffen; eher mögen ſie mich in meinem Grabe zertreten. Va banque!
„Ich habe wie ein Fürſt gelebt; man ſoll nicht ſagen, daß ich wie ein armer Schlucker geendet habe. Ein Mann, der ſeinen Untergang überlebt, kann blos auf Ueberbleibſel... auf den Abfall der menſchlichen Barmherzigkeit Anſpruch machen; weiß er dagegen zu ſterben, ſo zieht er noch in ſeinem Fall die allgemeine Bewunderung auf ſich. 8
„Neue Lorbeeren flechten ſich um eines Feldherrn Stirne in dem Angenblick, wo er, nachdem er einen Feldzug verloren, im erſten Glied ſeiner Bataillone de Tod ſucht. Jeder Mann iſt ein Feldherr... ich werd
als ſolcher zu ſterben wiſſen...“ „Hier...


