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einer Sprengung durch das Brecheiſen, die a gegen ſchien mit einem Dietrich geöffnet word welcher der Erfindſamkeit des geſchickteſten S loſſers Ehre gemacht haben mußte, eeil die Kiſte nicht im Min⸗ deſten beſchädigt war.
Am Pult ſaß auch der Kaſſier, ſein Geſicht in bei⸗ den Händen verborgen und die Ellenbogen auf den Rand
geſtützt. Der Schlag, der das Contor getroffen, hatte
ihn tief niedergeſchlagen. Von ſeinen Schuljahren her mit Kellner bekannt, hatte er ſchon damals als nnbe⸗ mittelter Junge vielfache Beweiſe ſeiner Freundſchaft und Güte genoſſen. Allein in der Welt ſtehend, da er ſeine Eltern ſchon(rühe verloren hatte, und überdies mit einem nachgiebigen, gutmüthigen und fröhlichen, wenn auch minder ſelbſtändigen Charakter ausgeſtattet, gab er ſich mit Leib und Seele Kellner hin, als dieſer ſein Groß⸗ handelsgeſchäft eröffnete und ſeine Operationen begann. Die Freundſchaft des Prinzipals wies ihm auch ſogleich den nächſten Platz am Pulte deſſelben an, und Brandt, ſo hieß der Kaſſier, rechtfertigte dieſes Vertrauen durch eine unermüdliche Thätigkeit, eine unbeſtechliche Ergeben⸗ heit und— was noch mehr als alles das— durch eine Verſchwiegenheit, die allen, ſelbſt den diplomatiſchſten Verſuchen, in die inneren Geheimniſſe des Contors zu ſchauen, Trotz bot.
Großhändler Kellner, konnte man mitunter zu ihm
ſagen, iſt ein wahrer Reformator in unſerer Handels⸗
welt: er eröffnet Verbindungen mit Ländern, von denen wir bisher auf der Börſe kaum geträumt haben.“
Brandt antwortete Nichts... er nickte blos und lächelte... und man konnte ſeine Mimik deuten, wie man wollte. 7
Kellner,“ ſagte man ein ander Mal,„iſt in Allem kühn und unvorſichtig; das kann nicht gut enden. Wi können jeden Tag eine Kataſtrophe erleben, die uns zu⸗ ſammen die Augen öffnen wird.“ 3


