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35 * „Er blieb ganz ſtill. „Sagte er nicht eik einziges Wort?“
„Nicht ein einziges ⁴. „Iſt es nicht ſo, ſage? Eine ſolche Conte⸗ nance beweist, daß e ib und Seele Kaufmann,
ein ächter und gerechter Kdüfmann iſt. Ich behaupte, daß er zum Finanzminiſter geboren iſt... Du darfſt mirs glauben... er iſt ein Satanskerl... man muß ſichs zur Ehre ſchätzen, auf ſeinem Contor zu ſein... Ich verſtehe mich auf ſolche Dinge, ich...“
„Nichtsdeſtoweniger... aber Du haſt wohl bereits von dem dummen Gerede gehört?“
„Von welchem Gerede?“
„Nun auf der Börſe.“
„Ach was, dort ſchwatzt man immer mehr, als man handelt. Wie viele ſind wohl da, die man mit Recht Kaufleute nennen kann? Höchſtens drei bis vier. Die übrigen treiben ſich nur in den niedrigſten Regionen he⸗ rum.. wagen vielleicht ein klein Bischen in Branntwein, verſchreiben eine Ladung Talg im Jahr... leben aber auf den blanken Kredit. leben auf neunzig Tage Sicht und gehen dann eines ſchönen Morgens zum Teufel... Das iſt die ganze Geſchichte. Ihr Geſchwatze wiegt nicht ſo viel, als eine Flaumfeder auf der Wagge der Ereig⸗ niſſe; Du kennſt doch die Aeußerung unſres Beranger, ich meine Wadman. Aber was ſagen denn die Leutchen... Laß hören...“
„Sie ſagen...“
er Kaſſier ſteckte jetzt ſein rundes röthliches Geſicht zur innern Thüre herein und unterbrach das Zwiege⸗ ſpräch.
„Charlek,“ ſagte er zu dem Contoriſten, der zuletzt geſprochen hatte,„der Herr Großhändler hat Ihnen Ct⸗ was zu ſagen“
Charlek leiſtete der Aufforderung ſogleich Folge und trat zu ihm ein. Der andere Buchhalter warf dem


