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als er ſelbſt, wenn wir uns nämlich ſeiner Kaſſe be⸗ mächtigt haben werden.“
„Laß mich Deine Gründe hören.“
„Ich glaube es deßhalb, weil die Königin der wil⸗ den Jagd ſagte, daß ſie ſanft und gut ausſehe, aber traurig. Dies trifft ja vollkommen zu.“
„Ja, ich erinnere mich.“.
„Ferner deßhalb, weil ſie ſelbſt ſo eben äußerte, daß ihr Mann ſie nicht liebe, und da es jetzt feſtſteht, daß er es auf eine Andere abgeſehen hat, ſo kann er ja ſie nicht zu gleicher Zeit lieben.“
„Und dann der Graf?“
„Ueber ihn werden wir leicht ins Klare kommen... Saheſt Du, daß er ein Ordensbändchen im Knopfloch hatte?“
„Weiß und roth... ich ſah es.“
„Und dann ſieht man ihm noch an, daß er in ſei⸗ nen Tagen ein ſchöner Mann geweſen ſein muß.“
„Es ſind noch Spuren vorhanden.“
„In den magern Geſichtszügen ſchaute ſein Herz recht deutlich hervor. Er ſah betrübt aus, nicht wahr? Wir werden ihn ſchon ausfindig machen... er kann ein guter Kunde zum Ausſaugen werden.“
Ihre Gedanken hatten unvermerkt eine ganz andere Richtung genommen, als diejenige, wegen welcher ſie urſprünglich hieher gekommen waren.
Der Löwe kam zuerſt wieder auf den eigentlichen Zweck ihres Beſuches zurück.
„Zum Teufel,“ brummte er,„wir vergeſſen das, was wir zu thun haben, über Dingen, die uns Nichts an⸗ gehen. Vorwärts, Kamerad! Wir müſſen uns jetzt rühren und die verſäumte Zeit wieder einbringen.“
Siiee begannen jetzt die Treppen vollends hinabzu⸗ ſteigen, und bald ſtanden ſie in der untern Hausflur neben der Contorthüre, die beim Schein eines Zünd⸗ hölzchens von allen Seiten genau unterſucht wurde. Sie


