Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Sie ſich... Sie können nicht ſo grauſam ſein, mich blosſtellen zu wollen... gehen Sie... gehen ie.““

„Sie zittern... Sie werden ſchwach... nur noch ein einziges Wort.. ich bitte Sie... nur ein einziges... Sind Ihre Nachforſchungen noch immer ohne allen Erfolg geblieben? Um Alles in der Welt, antworten Sie mir.“

„Ja, mein Herr, ja... aber verlaſſen Sie mich jetzt... ich werde unwohl.“

„Auch ich habe vergebens geſucht...“ „Ermüden Sie nicht... ich bitte Sie... Mein Gott, ich glaube, daß ich in Ohnmacht falle... gehen Sie... gehen Sie.“

„Ich gehe...“

Die Thüre wurde wieder geſchloſſen, bevor der Un⸗ bekannte... der Graf, wie er genannt worden war... ſeinen Satz vollendet hatte, und der Löwe und der Fuchs hörten, wie er langſam wieder die Treppe hinaufging. Noch eine lange Weile nachher blieben Beide auf ihren Plätzen ſtehen, einen ſo, wenn auch nicht tiefen, doch eigenthümlichen und ſeltſamen Eindruck hatte das Ge⸗ ſpräch auf ſie gemacht, weil es ein wichtiges Geheimniß enthielt, das von ganz entſetzlicher Art zu ſein ſchien, obſchon es mehr bloßen Stoff zu Vermuthungen, als wirkliche Enthüllungen und vollſtändige Beweiſe darbot. Inzwiſchen und für den Nothfall hatten alle beide die Geſichter der Sprechenden ihrem Gedächtniß tief ein⸗ geprägt.

„Weißt Du, wer die Dame war?“ flüſterte der

uchs. „Sollteſt Du es vielleicht wiſſen?“

„Warum nicht? Ich ſetze meinen Kopf daran, daß ſie nichts Größeres und nichts Geringeres iſt, als die

Frau unſres Großhändlers; ich nenne ihn den unſern, weil wir im Verlauf einer Stunde mehr beſitzen werden

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