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hören Sie mich an. Sie wiſſen... wie wir einſt ein⸗ ander liebten. Mein Herz blutet vor Schmerz, wenn ich daran denke...“
„Sie machen ſich darüber Vorwürfe, daß Sie mich liebten... Madame...“
„Unterbrechen Sie mich nicht Ich weiß nicht, welcher böſe Geiſt unſer Geheimniß meinem nunmehrigen Manne verrathen hat.“
„Er ſollte davon wiſſen?“
„Ja, mein Herr, ja! und er drohte, es meinen Eltern zu entdecken...“
„Was höre ich? Das iſt entſetzlich.“
„Eine ſolche Entdeckung hätte ſie getödtet... was konnte ich machen?“.
Während ſie ſprach, war ſie immer bläſſer gewor⸗ den; ihre Wangen waren in dieſem Augenblick weiß wie ein Leichentuch.
„Entweder mußte ich ſie tödten oder ſein Verlangen erfüllen.“
„Und was verlangte er für ſein Schweigen?“
„Meine Hand, Herr Graf.“
„Ach, ich verſtehe, er liebte Sie...“
„Sie täuſchen ſich... er hat mich nie geliebt und wird es auch nie thun können, weil er Urſache hat, mich zu verachten... aber ich glaube...“
„Was glauben Sie?“
„Still...⸗
„Fürchten Sie Nichts.“
„Ich hörte deutlich Etwas...“
„Es war der Sturm...“
„Nein, nein, ich hörte deutlich Etwas ſich bewe⸗ gen.. Mein Gott, wenn Jemand uns hörte... Verlaſſen Sie mich.“
„Wann darf ich Sie wiederſehen?““
„Nur in Geſellſchaft meines Mannes... Entfernen


