Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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und der Löwe und der Fuchs ſtiegen auf die Winde hinab. 1

Sie waren jetzt in dem Haus, wohin ſie gewollt hatten.

Laß uns ein wenig ausſchnaufen, bat der Fuchs.

Wir haben keine Zeit dazu.

Eine ſchlimmere Promenade zwiſchen Himmel und Erde habe ich noch nie gemacht. Einen Augenblick ſtand

ich im Begriff umzukehren, aber ich ſchämte mich.

Du biſt doch nicht feig?

Das habe ich am beſten dadurch bewieſen, daß ich Dir folgte; aber auf demſelben Weg gehe ich nicht zu⸗ rück, es koſte, was es wolle.

Du wirſt es nicht nöthig haben. Komm nur.¹

Sie befanden ſich jetzt in keinem eingeſchloſſenen Ranm, ſondern auf der offenen Winde ſelbſt, und brauch⸗ ten ſich alſo ihrer Werkzenge nicht zu bedienen.

Sachte ſchlichen ſie ſich vorwärts und begannen be⸗ reits die Treppe hinabzuſteigen. Alles ſchien auch ganz nach Wunſch zu geben, als der Löwe auf einmal Halt machte und den Fuchs bei der Schulter anfaßte.

Still! flüſterte er.

Sie waren ſchon unten auf der Treppe zum erſten Stock.

Höre!

Man hörte ganz deutlich das Getöne leiſer, ſchlei⸗ chender Tritte in einiger Entfernung.

Der Fuchs ſpürte, daß der Löwe ihn auf die Seite zog, und er folgte ohne den mindeſten Widerſtand. Hätte die Dunkelheit ihn nicht verhindert zu ſehen, ſo würde er die Lokalkenntniß ſeines Kameraden bewundert haben, weil ſie bald in einem Winkel der Hausflur waren, wo Niemand, der nicht vorher um ihre Anweſenheit wußte, ſie hätte ahnen, oder überhaupt denken können, daß ein Menſch hier eine Zuflucht ſuchen wollte.

Die Fußtritte, die ſie erſchreckten, kamen inzwiſchen