Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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dieſen da... Und er deutete auf den Stier und den Fuchs.

Wahnſinniger! verſetzte der Alte.Du pochſt auf Deine Jugend und Deine Stärke.. aber auch ſie ſind vergänglich. Nimm Dich in Acht, daß nicht der Tag kommt, wo auch Du Deinen Herrn findeſt. Das Ge⸗ wiſſen...

Schweig,⸗ unterbrach ihn der Löwe,ich verlange, daß Du ſchweigſt. Gewiſſen, ſagſt Du.... eitles Ge⸗ ſchwätze. Deine gewöhnliche Redensart. Du willſt das Gewiſſen ſpielen, Du... bah... Iſt das Gewiſſen ein ſchwacher Greis, ſo kann ich darüber lachen.... Zum Teufel... ein graubärtiges Gewiſſen fürchte ich nicht, das iſt blos dumme Schulfuchſerei in ſchwachen Schä⸗ deln... eine lumpige Grillenfängerei in einem von Al⸗ terskrämpfen kranken Gehirn. Ich habe bemerkt, daß man nicht eher davon ſpricht, als bis es ans Sterben geht... Es ſind alſo Todesſymptome... ha, ha, ha, ha!

Und der Löwe lachte ſo, daß es im Zimmer wieder⸗ tönte, gleich als hätte ein Echo ſeine höhniſche Freuden⸗ äußerungen wiederholt.

Thor, junger Selbſtmörder! fiel der Alte ein, ohne eine Miene in ſeinem Geſicht zu verändern oder ſeinen Platz zu verlaſſen.

Der Löwe ballte dabei unwillkürlich ſeine Fäuſte, und bitterer Zorn malte ſich in ſeinem Geſichte.

Inzwiſchen öffnete ſich die Thüre des Zimmers, von woher die Hammerſchläge gehört wurden, und zwei neue Perſonen, rußig, beinahe ſchwarz wie Kaminfeger, tra⸗ ten ein, ohne daß jedoch weder der Löwe noch der Alte ſie bemerkten.

Haſt Dn nicht gehört, daß ich Dir befohlen habe, zu ſchweigen? Es gibt Nichts, was ſo unangenehm an mein Ohr ſchnarrt, wie Deine Stimme, und wenn ich es ertragen kann, Dich zu ſehen, ſo kann ich es doch nicht