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war trefflich gezogen, und Robespierre und ſeine Geſellen konnten ihre eigenen Charakterſchilderungen in denen der verhaßteſten Schurken dieſer verhaßten Zeit leſen. Seit dieſen Angriffen ſchien Danton auf die von Tallien ſpaͤter ergriffene Rolle zu denken, Robespierre und ſeine Macht zu ſtuͤrzen, und eine Regierungsform an deren Stelle zu ſetzen, die we⸗ nigſtens einige Sicherheit fuͤr Leben und Eigenthum gewaͤhre. Aber er war nicht ſchnell genug; Robes⸗ pierre kam ihm zuvor, und am Morgen des 31. Maͤrz wagten die Pariſer und die Mitglieder des Kon⸗ vents kaum, einander in die Ohren zu kluͤſtern, daß Danton, deſſen Name ſo ſchrecklich war, als der Schall der Sturmglocke, gleich einem armen Exa⸗ deligen verhaftet, und in den Haͤnden der Lio⸗ toren ſey.
Der Ausrufungen und der Verwunderungen war kein Ende; denn Danton war der große Apoſtel, der wahre Muhamed des Jakobinerthums. Fuͤr den Propheten dieſer ſchrecklichen Sekte paßte ſeine rie⸗ ſenhafte Geſtalt, ſein großes und wildes Geſicht, ſeine Stimme, die gleich einem fernen Donner Schrecken erregte, ſeine maͤchtigen Talente und ſeine Heftigkeit, welche dem tiefen Tone dieſer Stimme eine angemeſſene Sprache liehen. Marat war ein Tollhaͤusler, dem nur die Umſtaͤnde Wichtlgkeit ver⸗ liehen hatten,— Robespierre ein kalter, ſchleichen⸗ W. Scott'’s Werke. XXX. 7


