Teil eines Werkes 
30. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 6. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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daß nicht er es geweſen ſey, der die Einſetzung der Vernunftgoͤttin in ſeiner Vaterſtadt Nevers herbei⸗ gefuͤhrt habe; er beklagte ſein Schickſal, und fuͤhrte an, die Hallen ſeien mit Weibern angefuͤllt, welche die Freilaſſung ihrer Maͤnner verlangten, und ſich uͤber das Benehmen der Revolutionsgeſellſchaften be⸗ ſchwerten. Es war offenbar, daß eine Veraͤnderung in der politiſchen Atmosphaͤre vorgehe, weil Chau⸗ mette ſich veranlaßt ſah, ſich wegen einer Ruchloſig⸗ keit zu rechtſertigen, deren er ſich zu ruͤhmen pflegte, und uͤberdieß noch weiblichen Vorwuͤrfen ausgeſetzt war wegen ſeines republikaniſchen Eifers, nur wenige Tauſende verdaͤchtiger Perſonen zu verhaſten, und aus dem Wege zu ſchaffen.

Der Geiſt der Reaktion nahm zu, und wurde durch Robespierre's Einfluß verſtaͤrkt, der jetzt gegen den Gemeinderath in die Waagſchale gelegt wurde. Die vorzuͤglichſten Fuͤhrer deſſelben, unter denen viele Fremde geweſen zu ſeyn ſchienen, wurden ver⸗ haftet, und unter audern auch der beruͤhmte Anacharſis Klootz*). Das Ungluͤck dieſer Maͤnner war ſonder⸗ bar, und haͤtte Mitleid verdient, wenn ſie nicht ſo verworfene Schurken geweſen waͤren. Sie wurden faſt jeder Ark von Verbrechen angeklagt, welche in den Augen eines Sansculotten als ſolche gelten konnten. Vieles konnte nur metaphyſiſch verſtanden werden, vieles war buchſtaͤblich falſch, aber wenig

*) Den 22. März 1794.