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iſt, und zugleich ſich die Gewißheit zu verſchaffen, daß alles von ihnen bezweckte Unheil, von einer Ge⸗ neration zur andern ſorterben werde, ſo haͤtten ſie nichts zweckmaͤßigeres erſinnen koͤnnen, als die Her⸗ abwuͤrdigung der Ehe zu einem bloßen gelegenheit⸗ lichen Beiſchlaf oder einem ſittenloſen Konkubinat. Sophie Arnault, eine wegen ihrer witzigen Einfaͤlle beruͤhmte Schauſplelerin, nannte die republikaniſche Heirath das Sakrament des Ehebruchs.
Dieſe antireligioͤſen und antiſocialen Anordnungen entſprachen noch keineswegs den Abſichten der raſen⸗ den und unſinnigen Urheber. Hebert und Chaumette waren uͤber den Geiſt der Zeit, ſo ſchlimm dieſer auch war, hinausgegangen, und wollten auch ſelbſt diejenigen noch hinter ſich laſſen, die, im Herzen eben ſo laſterhaft und verdorben, als ſie, doch noch ſo viel Verſtand hatten, dieſen unſinnigen Ton einer ſchaͤndlichen Gottloſigkeit zu fuͤrchten, oder noch ſo viel geſunden Sinn, um einen Ekel daran zu faſſen. Vielleicht mochten dieſe noch andere Gruͤnde haben, eine ſo Sehiſche Aeußerung von Irre⸗ ligidſitaͤt zu mißbilligen. Selbſt die ſchuldbeladen⸗ ſten Menſchen ſind, im Ganzen genommen, nicht geneigt, allen religioͤſen Glauben aufzugeben, und gaͤnzlichem Unglauben zu froͤhnen. Sie koͤnnen nicht umhin, einen kuͤnftigen Zuſtand der Vergeltung wenigſtens zu ahnen; und ſo geringen Einfluß auch
olche ſchwache Funken des Glaubens auf ihr Leben


