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ſchrecklichen Drama beſtimmt war, das unter weit we⸗ niger guͤnſtigen Vorzeichen beginnen ſollte.
Es hing noch, wie eine Wolke, uͤber dem militaͤ⸗ riſchen Rufe Englands der ungluͤckliche Ausgang des amerikaniſchen Kriegs, wo die von regulaͤren Truppen uͤber weniger diſziplinirte errungenen Vortheile im Anfang vertaͤndelt wurden, bis der Geiſt Waſhington's und der wachſende Muth und die Menge der Konti⸗ nentalarmeen dieſes anfangliche Uebergewicht voͤllig uͤberwogen, und faſt ganz vernichteten.
Doch die brittiſchen Truppen machten dem Natio⸗ nalkarakter keine Schande, und zeigten ſich der Ehre nicht unwuͤrdig, unter den Augen des Sohns ihres Souverains zu fechten; mit der oͤſterreichiſchen Armee unter dem Prinzen von Sachſen⸗ Koburg vereinigt, gaben ſie viele Beweiſe von Tapferkeit und Kriegs⸗ zucht. Die Erſtuͤrmung des verſchanzten Lagers von Famars,— die Schlacht von Lincelles, ihr Antheil an den Belagerungen von Valenciennes und Condé, die ſich beide nach einander an die alliirten Truppen ergaben, hielten den Ruhm ihres Landes aufrecht, und kamen denjenigen gleich, was in fruͤhern Zeiten das Reſultat eines gluͤcklichen Feldzugs geweſen ſeyn wuͤrde. Aber es war jezt fuͤr Europa die Zeit gekom⸗ men, wo der Krieg nicht laͤnger nach altem Brauche mit ſtehenden Armeen von maͤßiger Staͤrke gefuͤhrt werden duͤrfte, wo eine gewonnene oder verlorene Schlacht, eine aufgehobene oder gluͤcklich gefuͤhrte Be⸗


