Teil eines Werkes 
29. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 5. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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und Haaren zu erſcheinen, denn er war der Scheer⸗ meſſer und Scheeren beraubt.„Waͤre es nicht beſſer, „Euer Majeſtaͤt gingen ſo, wie Sie jezt ſind,“ ſagte der rreue Clery,„damit jedermann die Behandlung ſieht, die Sie erduldet haben?“—„Es ziemt mir nicht,“ antwortete der Koͤnig,„um Mitleid zu bitten.“ — In demſelben Geiſte befahl er ſeinen Anwaͤlden, jede Berufung auf die Leidenſchaften und Gefuͤhle der Rich⸗ ter und Zuhoͤrer zu vermeiden, und ſeine Vertheidi⸗ gung ausſchließlich auf die logiſchen Schluſſe zu be⸗ ſchranken, die aus den Beweiſen hervorgingen.

Als Ludwig vor den Konvent gefordert wurde, mußte er eine Zeitlang in dem aͤußern Saale warten, wo er im Geſpraͤch mit ſeinen Anwaͤlden auf und ab⸗ ging. Ein voruͤbergehender Deputirter hoͤrte Males⸗ herbes waͤhrend des Geſpraͤchs mit ſeinem koͤniglichen Klienten die ehrfurchtsvollen Ausdruͤcke gebrauchen: „Sire— Euer Maieſtaͤt.“—„Was macht Euch ſo kuͤhn,“ ſagte er,„daß Ihr dieſe verbotenen Ausdruͤcke gebraucht?“—„Die Verachtung des Lebens,“ ant⸗ wortete der edle Malesherbes.

Mit Geſchicklichkeit begann Deſeze ſeine Rede, er vertheidigte lebhaft das Recht des Koͤnigs auf Unver⸗ letzlichkeit, ein Recht, das ihm durch die geſetzgebende

Verſammlung nach ſeiner Flucht nach Varennes beſtaͤ⸗

tigt wurde, und das eine vollkommene Straſloſigkeit fuͤr dieſes Verbrechen in ſich ſchloß, auch wenn man

eine Reiſe in einer Poſtkutſche aus der Hauptſtadt mit