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von den ſchlechteſten Verbrechern, nicht un zereizt und aus Uebermuth mit Vorwuͤrfen und Verhoͤhnung be⸗ autworten. Die Herzen dieſer Menſchen, welche zu⸗ fäͤlligerweiſe Gefangnißaufſeher wurden, und deren erſter Gefangener viele Jahre lang ihr Koͤnig geweſen war, muͤſſen von Stein geweſen ſeyn.
Waͤhrend ſolche Scenen innerhalb des Gefaͤngniſ⸗ ſes vorgiengen, waren diejenigen, welche außen Wache hielten, entweder als Schildwachen, oder als Pa⸗ trouillen der Jakobiner, welche eine ſtrenge Aufſicht uͤber die Umgebungen des Gefaͤngniſſes fuͤhrten, nicht weniger bereit, ihren Antheil an Kraͤnkung und Ver⸗ hoͤhnung beizutragen. Gemaͤlde und Plakate, welche die koͤnigliche Familie unter den Haͤnden des Henkers vorſtellten, wurden angeheftet, wo der Koͤnig und die Koͤnigin ſie ſehen konnten. Die heftigſten patrio⸗ tiſchen Geſaͤnge, welche auf den nahen Tod von Mon⸗ ſieur und Madame Veto hindeuteten, wurden unter ihren Fenſtern geſungen, und das ſchrecklichſte Geſchrei nach ihrem Blute ſtorte die wenige Ruhe, welche Ge⸗ fangene genießen koͤnnen. Das Haupt der Prinzeſſin von Lamballe wurde am 3. Sept. unter ihr Fenſter ge⸗ bracht, und einer der Municipalbeamten wuͤrde die koͤnigliche Familie ans Fenſter gelockt haben, daß ſie dieß ſchreck iche Schauſpiel haͤtten ſehen muͤſſen, haͤtte nicht der andere,„von milderer Geſinnung“ es ver⸗ hindert. Als Ludwig um die Namen dieſer zwei Be⸗
amten von einigen weniger rohen Perſonen gefragt


