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29. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 5. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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vents noͤthig, und dieſer, von den Girondiſten gelei⸗ tet, zeigte einen furchtſamen Widerwillen, die Maß⸗ regeln der Jakobiner zu unterſtuͤtzen, und bewies da⸗ durch zwar ſeine Abneigung, aber auch zugleich ſeine

Furcht. 1

Unterdeſſen blieb der Koͤnig mit der Koͤnigin, ſei⸗ ner Schweſter und ſeinen Kindern, dem Dauphin und der koͤniglichen Prinzeſſin, in dem Thurme des Tempels, in einer unbegnemern Wohnung, und un⸗

ter einer haͤrtern Behandlung, als Staatsgefangene

vor der Revolution in der verwuͤnſchten Baſtille.*) Die koͤniglichen Gefangenen waren unter der beſon⸗ dern Aufſicht des Gemeinderaths von Paris, welcher theils aus grober Unwiſſenheit, theils in dem Wun⸗ ſche, ſeinen wuͤthenden Jakobinereifer zu zeigen, al⸗ les that, was in ſeiner Gewalt war, um ihre Gefan⸗ genſchaft zu verbittern. 5

Pethion, deſſen Gegenwart ſo manche grauſame Erinnerungen mit ſich fuͤhrte, beleidigte ihn abſichtlich durch ſeine Beſuche im Gefaͤngniß. Die Municipal⸗ beamten, die dahin geſandt wurden, um ſich der Be⸗ wachung des Koͤnigs zu verſichern, und ſeine Privat⸗ unterredungen auszukundſchaften, waren unter den

ſchlechteſten und boshafteſten Jakobinern gewaͤhlt. Sei⸗

*) Der Leſer kann den Vericht welchen Marmontel über ſeinen Aufenthalt in der Baſtille giebt, mit der Erzählung des treuen Clery von Ludwigs Gefangenſchaft im Tempel ver⸗ gleichen.