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nem der koͤniglichen Miniſter gebraucht worden ſey, und den Koͤnig perſoͤnlich in die Erzaͤhlung hinein verflochten habe, um ihr einen deſto beſſern Anſtrich zu geben, oder daß die Papiere an einem ſichern Platze gefunden, ausgeleſen, und von den jakobiniſchen Kommiſſairen in das Kaͤſtchen gelegt worden, denn dieſe waren damals mit der Aufſicht und Durchſu⸗ chung des Pallaſtes beauftragt, in der Abſicht, Be⸗ weiſe gegen den Koͤnig zu ſchmieden.
Roland handelte ſehr unklug, daß er den Inhalt des Kaͤſtchens allein und ohne Zeugen unterſuchte, ſtatt die obengenannten Kommiſſaire herbeizurufen, welche zu der Zeit im Pallaſte waren. Dieß war viel⸗ leicht in der Abſicht geſchehen, ſolche Papiere bei Seite zu ſchaffen, welche in dieſer Stunde der Furcht und Ungewißheit einige von ſeiner eigenen Parthei oder ſei⸗ nen Freunden haͤtten in Gefahr bringen koͤnnen. Ei⸗ nes von Wichtigkeit wurde indeß geſunden, welches die Jakobiner als Werkzeug gegen die Girondiſten ge⸗ brauchten. Es war eine Eroͤffnung, welche dieſe Par⸗ thei kurz vor dem 10. Auguſt dem Koͤnig gemacht hat⸗ te, worin ſie ſich dem Antrag auf die Abſetzung des Koͤnigs zu widerſetzen verſprachen, wenn Ludwig die drei entlaſſenen Miniſter ihrer Parthei in ſeinen Staatsrath zuruͤckrufen wolle.
Der Inhalt des Kaͤſtchens war ſehr gemiſchter Art. Die Dokumente beſtanden aus Briefen, Memoiren und Planen von verſchiedenen Perſonen und von ver⸗


