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ſchiedenem Datum, welche dem Koͤnig Rath oder Un⸗ terſtuͤtzung anboten, und Plane zur Befreiung ſeiner Perſon vorſchlugen. Das royaliſtiſche Projekt Mira⸗ beau's aus ſeinen lezten Tagen, wurde unter den uͤbrigen gefunden, in Folge deſſen wurde ſein Leich⸗ nam aus dem Pantheon geſchleift, das fruͤher fuͤr die Kirche St. Genevieve, jezt aber beſtimmt war, die Leichen der großen Maͤnner der Revolution aufzuneh⸗ men, deren Behauſung aber ſo oft geaͤndert wurde, als haͤtte man ſie monatlich gemiethet.
Die Dokumente, von denen wir ſprechen, beſtan⸗
den meiſt aus Planen zum Dienſte des Koͤnigs, nach⸗
welchen er nie handelte, die er vielleicht nie billigte,
und vielleicht nie ſah. Im aͤußerſten Falle konnke er
nur einer Strafe unterworfen werden, wie ſie dem gebuͤhrt, der Plane zuruͤck haͤlt, die ſeiner Betrach⸗ tung vorgelegt werden, die aber nie auf irgend eine Weiſe ſeine Beiſtimmung erhielten. Es war hart ge⸗ nug, den Koͤnig fuͤr verantwortlich zu halten, wegen ſolcher Rathſchlaͤge ſeiner Miniſter, die er wirklich an⸗ nahm, aber es war eine ſchreckliche Ausdehnung ſeiner Verantwortlichkeit, ihn auch fuͤr diejenigen, welche er verworfen hatte, fuͤr verantwortlich zu erklaͤren. Außerdem widerſprach Gamin's Erzaͤhlung in einem
Umſtand ſich ſelbſt, und war in andern ſo zweifelbaft,
daß ſie keinen guͤltigen Beweis lieferte, daß die Papie⸗
re im Beſit des Koͤnigs geweſen ſeven; dieſe neue Be⸗ ſchuldigung war demnach ſo grundlos, als diejenigen,
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