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derirten, durch ihre Landsleute Kerſaint und Kerve⸗ legan in das Intereſſe der Girondiſten gezogen, blie⸗ ben noch dem Konvente zugethan, aber ihre Anzahl war allzugering, um demſelben in irgend einer allge⸗ meinen Gefahr Schutz zu gewaͤhren.
Wenn man ſich auf die Memoiren von Dumon⸗ riez verlaſſen kann, ſo bot dieſer thaͤtige und intrikan⸗ te General den Girondlſten eine andere Huͤlfsquelle dar, die fuͤr die republikaniſche Regierung, das Idol dieſer theoretiſchen Staatsmaͤnner, zwar nicht ohne Gefahr und Schwierigkeit war, die aber, wenn ſeine
Mittel zur Ausfuͤhrung ſeiner Plane hinreichend ſich erwieſen, einen ſchuͤzenden Damm gegen das Einbre⸗ ſchen der ſchaͤndlichen Anarchie, womit man durch das Uebergewicht der Jakobiner bedroht wurde, auffuͤhrten.
General Dumouriez wurde, trotz der Erfolge, welche er fuͤr Frankreich gegen die fremden Feinde er⸗ rungen hatte, doch von den Jakobinern hinreichend ge⸗ haßt, um das aͤußerſte Verlangen in ihm rege zu
nachen, ihre angemaßte Macht zu unterdruͤcken; aber kfer war in der Nothwendigkeit, mit großer Vorſ icht zu
handeln. Der ſchlechte Erfolg Lafayette's, der von ſei⸗ ner Armee vexlaſſen wurde, ſobald er verſuchte, ſie ge⸗ gen Paris zu fuͤhren, war ſchon an und fuͤr ſich ab⸗ ſchreckend; aber Dumouriez wußte uͤberdies noch, daß die Jakobinerklubbs, vereint mit den Kommiſſaaͤren des Konvents, mit Danton an der Spitze, thaͤtig bemuͤht geweſen waren, ſeine Armee zu desorganiſiren, und
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