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doch nicht gegen die Anmaßungen wilderer Demago⸗ gen, als ſie ſelbſt, zu vertheidigen wagten.
Barbaroux verſuchte, der Verſammlung Kuͤhnheit einzufloͤßen, indem er noch einmal aus ſeiner Geburts⸗ ſtadt eine Anzahl jener muthigen Marſeiller herbei⸗ brachte, welche am 10. Auguſt den Vortrab des Volks⸗ ſturms gebildet hatten. Es gelang ihm auch in ſoweit, daß einige Dutzende dieſer Foderirten wiederum in Paris erſchienen, wo ihr veraͤndertes Benehmen Stau⸗ nen erregte. Ihre Geſaͤnge erklangen wieder, ihre wilden mohriſchen Taͤnze und Bewegungen ſezten die Pariſer noch einmal in Erſtaunen, um ſo mehr, als ſie in ihren Choͤren Rache auf die Jakobiner herab⸗ wuͤnſchten, und um Guade riefen fuͤr den armen Tyrannen, ſo nannten ſie den Koͤnig, und ihr Ge⸗ ſchrei war: Friede, Ordnung und der Kon⸗ vent.
Die Buͤrger von Paris, welche die Geſaͤnge und Ausrufungen der Marſeiller mit ihrem Aufzug und Karakter nicht reimen konnten, wurden der Meinung, man lege ihnen eine Schlinge, und wollten ſich nicht mit Menſchen vereinigen, deren Aufrichtigkeit ſo ver⸗ daͤchtig war. Die Marſeiller ſelbſt, entmuthigt durch den kalten Empfang, oder mit dem neuen Geſchaͤfte, die Ordnung zu erhalten, nicht ſowohl zufrieden, als mit dem alten, ſie zu uͤbertreten, ſchmolzen allmaͤh⸗ lig zuſammen, und bald hoͤrte und ſah man nichts weiter von ihnen. Einige von den bretagniſcheu Fo⸗ 3 1..


