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was irgend füͤr eine Weiſe verbunden, mochte es ſein vertrauter Freund oder das Weib ſeines Herzens ſeyn,— wenn man nur Grund hatte, das beſtimmte Opfer des Verbrechens der Unbuͤrgerlichkeit zu ver⸗ daͤchtigen, eine Beſchuldigung, die um ſo geheimniß⸗ voller und ſchrecklicher war, je weniger irgend Je⸗ mand das Weſen derſelben genau kannte.—
Die Tugend, auch vergleichungsweiſe guter Men⸗ ſchen, wich unter den Fallſtricken, welche dieſe ſchreck⸗ lichen Neuerungen der Sittlichkeit legten. Die Gi⸗ rondiſten ſelbſt bedachten ſich nicht, die Schaͤndlichkeit Anderer zu benuͤtzen, wenn nur ein weſentlicher Dienſt der von ihnen ſogenannten Sache des Vaterlands da⸗ mit geſchah, welche in Wahrheit die Sache ihrer eige nen Faktion war; aber es war den Jakobinern auf⸗⸗ behalten, bis zur außerſten Schaͤndlichkeit den Grund⸗ ſatz durchzufuͤhren, der aus dem Patriotismus einen ausſchließlichen Goͤtzen machte, und verlangte, daß jede andere Tugend ſowohl, als die zarteſten und eh⸗ renvollſten Geſetze des Gefuhls und Gewiſſens, auf dem Altar der Republik geopfert werden ſollte, wie in der alten Zeit die Kinder durch das Feuer des Molochs gehen mußten.
Ein anderer Ausbruch des republikaniſchen Eifers war gegen die Alterthuͤmer und die ſchoͤnen Kuͤnſte Fraukreichs gerichtet. Da der Name des Koͤnigs fuͤr verahſchenungswuͤrdig erklaͤrt worden war, ſo ſollten alle Denkmaͤler des Köͤnigthums vernichtet werden.
W. Scott's Werke. XXVII. 8


