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ger faſt alle diejenigen ausgeſchloſſen, welche durch ſtete Arbeit und die ſchmutzigen Geſchaͤfte, zu denen ihr Schickſal ſie verdammte, fuͤr unfaͤhig angeſehen wer⸗ den koͤnnen, politiſche Nechte mit der gehoͤrigen Ue⸗ berlegung und Unabhaͤngigkeit auszuuͤben. Es iſt
nicht zu viel, wenn man ſchließlich ſagt, daß außer der
fruͤheſten Zeit der menſchlichen Geſellſchaft niemals eine politiſche Gemeinheit beſtand, in welcher die Frei⸗ heit und Gleichheit gefunden wurde, welche die Fran⸗ zoſen fuͤr jeden Einzelnen im ganzen Umfang ihres Reichs in Anſpruch nahmen.
Die Schwierigkeit, oder vielmehr die Unmoglich⸗ keit, jedem Einzelnen in Frankreich einen gloichen Theil politiſcher Gewalt zuzutheilen, war etwas, wo⸗ gegen das Alterthum nie anzukaͤmpfen verfucht hat⸗z aber der Reichthum und die Groͤße des franzoͤſſchen Reichs, dieß waren Umſtaͤnde, durch welche weiſe, er⸗ fahrene Staatsmaͤnner beſtimmt wurden, ſich gegen den guͤnſtigen Ausgang des Verſuchs zu erktaͤren. Jene denkwuͤrdigen Republiken, denen Montesquien das Compliment macht, ſie ſeyen auf die Tugend, als ihren leitenden Grundſatz gebaut, lagen in be⸗ ſcheidenen, abgelegenen Gegenden, wo Tugend ſehr oft gefunden wird. In bergigen Laͤndern, wie in der Schweiz, wo die Einwohner faſt vom naͤmlichen Nan⸗ ge, und an Vermoͤgen nicht ſehr verſchieden ſind, wo ſie ein kleines Gebiet bewohnen, ſcheint eine Re⸗ publik die ngtuͤrlichſte Regierungsſorm. Die Natur


