Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ungluͤcklicher Weiſe Trauben und Melonen im Ueber⸗ fluß. Dieſe leztern Fruͤchte ſind ſo ſehr als ungeſund bekannt, daß der Magiſtrat von Luͤttich und einigen andern Staͤdten den Bauern unter Strafe der Con⸗ fiskation verboten, ſie zu Markt zu bringen. Zum erſten Mal wurden hier ſolche Delkateſſen der hyper⸗ boraͤiſchen Eßluſt der Preußen vorgeſezt, und ſie konn⸗ ten der Verſuchung nicht widerſtehen, obgleich auf die⸗ ſe Mahlzeit die naͤmliche Strafe geſezt war, wie auf die, welche den erſten Suͤndenfall verurſacht hatte. Sie aßen und ſtarben. Eine arge Ruhr brach im La⸗ ger aus, welche die Soldaten zu Hunderten in einem Tage wegraffte, die Lebensgeiſter der Ueberlebenden ſchwaͤchte, und den Muth ihres Fuͤhrers voͤllig gebro⸗ chen zu haben ſcheint.

Zwei Wege blieben dem in Verlegenheit geſezten Feldherrn uͤbrig. Der eine war, ſich durch eine Schlacht mit den Franzoſen Bahn zu brechen, indem er ſie in der ſtarken Stellung angriff, welche man ihnen einzu⸗ nehmen erlaubt hatte, ſo leicht es auch geweſen waͤre, ihnen zuvorzukommen. Es iſt wahr, Dumouriez hat⸗ te ſich ſehr verſtaͤrkt. Frankreich hatte willig von Stadt und Staͤdtchen, von Dorf und Weiler und Pachthof, viele Tauſende ſeiner muthigen Jugend aus⸗ gegoſſen, um ſeine Graͤnzen nicht nur gegen den Ein⸗ fall der Fremden, ſondern auch gegen Tauſende von rachſuͤchtigen Emigranten zu ſchuͤtzen. Sie waren zwar undisciplinirt, aber voll Eifer und Muth, erhizt und