tung fallen ſollten, ſammeln, und in den Bereich ih⸗ rer Moͤrder bringen. Zweitens war nothwendig, die Verſammlung und namentlich die Girondiſtenparthei einzuſchuchtern; denn dieſe konnte leicht dazwiſchentre⸗ ten, wenn es in ihrer Gewalt blieb, Grauſamkeiten zu verhindern, die mit den Grundſaͤtzen der meiſten von ihnen unvertraͤglich waren. Endlich erkannten die jakobiniſchen Fuͤhrer wohl, daß ſie, um den öoͤſſent⸗ lichen Geiſt vorzubereiten, die von ihnen entworfenen Niedermetzlungen zu dulden, einen jener critiſchen Momente allgemeiner Beſtuͤrzung abwarten muͤßten⸗ wo Furcht die Menge grauſam macht, und die Bewe⸗ gungen der Wuth und des Schreckens zuſammenwir⸗ ken, um die Vernunft der Menſchen zu verwirren, und ihre Menſchlichkeit zugleich mit ihrem Verſtande zu unterdruͤcken.
Gefangene in jed. Zahl zuſammenzubringen, war eine leichte Sache, da, um einen Mann ins Gefaͤng⸗ niß zu bringen, es nur noͤthig war, ihn, ſo unſchul⸗ dig er auch ſeyn mochte, einen Ariſtokraten oder eine verdaͤchtige Perſon zu nennen, beſonders wenn ſein Name eine edle Abſtammung bewieß, und ſein Aeu⸗ ßeres Anſtand zeigte. Um ſolche Verhaftungen auf Verdacht hin vorzunehmen, nahm der Gemeinderath von Paris offen das Amt auf ſich, Verhaftsbefehle auszutheilen, um eine Menge Menſchen einzukerkern, und ging endlich in ſeinem heftigen und willkuͤhrlichen


