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gluͤcklichen Maͤnner als Staatsgefangene nach verſchie⸗ denen Feſtungen gebracht werden ſollten. Dieß Be⸗ nehmen von Seiten der Monarchen, ſo gereizt ſie auch durch das Andenken an einige Handlungen La⸗ fayette's im Anfang der Revolution ſeyn mochten, konnte weder von der Moral, dem Voͤlkerrechte, noch nach den Regeln einer geſunden Politik gutgeheißen werden. Wir billigen die demokratiſche Art von Mo⸗ narchie nicht, welche Lafuyette zu gruͤnden ſtrebte, und kögnen der Meinung nicht ſeyn, daß er, wenn er Kach ſeinem Siege auf dem Marsfeld zu handeln fortgefahren haͤtte, den Jakobiner⸗Klubb geſchloſſen und ſeine Popularitaͤt von dieſen blutigen Charlatans ſich nicht aus den Haͤnden haͤtte winden laſſen. Aber Jerthuͤmer im Urtheil muß man Maͤnnern verzeihen, welche ſich mitten unter unerhoͤrten Schwierigkeiten befinden, und Lafayette's Venehmen bei ſeinem Beſuch in Paris beweist ſeinen ernſtlichen Willen, den Koͤ⸗ ig und die Monarchie zu retten. Aber waͤre er auch eines Verbrechens gegen ſein Vaterland ſchuldig ge⸗ weſen, mit welchem Rechte konnte Oeſterreich und Preußen daruͤber erkennen? Fuͤr ſie war er ein bloßer riegsgefangener und nichts weiter. Endlith iſt noch zu bemerken, daß ſehr ſelten eine kleinliche und rach⸗ fuͤchtige Politik mit den wahren Intereſſen großer Furſten oder einzelner Menſchen uͤbereinſtimmt. In dem gegenwaͤrtigen Falle, bet der Verhaftung Lafayet⸗ te's zeigte ſich dieß auffallend. Sie lieferte Frankreich


