sger zu einem Ausfall, welcher anfangs vollkommen gelang. Sie trieben die Aufruͤhrer aus dem Hof⸗ raum, toͤdteten viele von den Marſeillern und Bretag⸗ nern, nahmen einige ihrer Kanonen, und richteten ſie gegen die Straßen, zwangen die Angreifenden wirklich zur Flucht, ſo, daß man der Nationalver⸗ ſammlung hinterbrachte, die Schweizer ſeyen Sieger. Die aͤußerſte Verwirrung herrſchte hier; die Deputir⸗ ten machten einander gegenſeitig Vorwuͤrfe wegen ih⸗ rer Theilnahme an der Erregung des Aufſtandes; Briſſot zeigte Furcht, und mehrere von den Deputir⸗ ten verſuchten, in der Meinung, die Garden wuͤrden eilen, ſie niederzumachen, durch die Fenſter des Saals zu entkommen. Und in der That waͤre der Ausfall der Schweizer von einer hinreichenden Men⸗ ge treuer Reiterei unterſtuͤtzt worden, die Revolution haͤtte an dieſem Tage ihr Ende erreicht. Aber die Gensd'armen, die einzigen Reiſigen auf dem Kampf⸗ platze, waren der Sache des Volkes zugethan, und die Schweizer, zu gering an Zahl, um ihren Vortheil zu behaupten, mußten in den Pallaſt zuruͤckkehren, ſwo ſe aufs neue berennt wurden.
Beſterman ſtellte ſeine Truppen und ſein Ge⸗ z mit vieler Einſicht auf, und ſezte das Feuer die Tuillerien von allen Seit en fort. Es wurde 36 eniger lebhaft erwiedert, denn die Vertheidiger begannen Mangel an Munition zu leiden. In dieſem Augenblick kam d'Heryilly aus der Verſammlung mit


